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  • Tagung

„Better Regulation – Aufsicht und Regulation im Wandel“

Burghardt

Markus Burghardt
Partner bei PricewaterhouseCoopers,
Bereich Financial Services

"Noch bis ins Jahr 2007 verband die Branche mit dem Begriff "Better Regulation" den Abbau überflüssiger staatlicher Bürokratie und Regulierung (national und EU-weit), da diese die Kreditwirtschaft besonders trifft. Die Kosten für die Informationspflichten der Branche gehen in die Milliarden (z.B. Geldwäsche, Zinsabschlag, statistisches Meldewesen etc.). Das Ziel war die Verringerung der Verwaltungskosten sowie die Schaffung eines klaren und einfachen rechtlichen Rahmens. Erste Erfolge im Finanzsektor sahen die Verantwortlichen seinerzeit in den Ergebnissen der überarbeiteten Eigenkapitalrichtlinie. Mit der Aufarbeitung der Finanzmarktkrise, den Erkenntnissen über ihre Entstehung und dem enormen politischen Druck, identifizierte Schwachstellen dauerhaft zu beseitigen, bekommt der Begriff "Better Regulation" eine ganz neue Dimension. Die Beschlüsse der G 20 Staaten vom April 2009 sehen umfassende Verschärfungen des bestehenden Regelwerks vor. Der Baseler Ausschuss, IOSCO und auch die EU Kommission haben unter anderem diverse Konsultationspapiere dazu veröffentlicht. Handlungsbedarf ist nun von allen Marktteilnehmern gefordert, um tatsächlich zu einer "Better Regulation" zu kommen."

Zur Person:

Markus Burghardt ist Partner und Financial Services Leader bei PwC Deutschland. Daneben verantwortet er den Bereich Banking & Capital Markets für das PwC Central Cluster, das sich von Europa in den Nahen Osten bis hin zu Afrika erstreckt.

Markus Burghardt ist anerkannter Experte im Bereich der Prüfung und Beratung von nationalen und internationalen Finanzinstituten.


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