Migrationsprojekt der Sparkassen in Baden-Württemberg erfolgreich abgeschlossen

Am 13. Oktober 2014 konnten die 50 Sparkassen aus Baden-Württemberg wie geplant die Produktion des Wertpapiergeschäfts in WP2 aufnehmen. Am vorangegangenen Wochenende wurden sieben Datentöpfe mit einer für die dwpbank neu gesteckten Rekordquote migriert. Hierbei wurden die Datentöpfe fast ausnahmslos mit einer 100-prozentigen bzw. 99,99-prozentigen Datenqualität übergeleitet. In Summe wurden an den Migrationswochenenden rund 72 Millionen Datensätze migriert.

Trotz der sehr unterschiedlichen Geschäftsmodelle und der hohen Anforderungen dieser Häuser konnte nach wenigen Tagen das Volumen der Anfragen und Tickets bereits auf dem Niveau eines eingeschwungenen Zustands attestiert werden. Für die einzelnen Mitarbeiter in den Sparkassen ist mit der Migration die Arbeit noch nicht abgeschlossen, da man sich nun noch intensiver mit den Anwendungen und den Prozessen der dwpbank beschäftigt.

Wie bei allen Sparkassen in Deutschland wird mit den Landesbanken im Bereich der Vermögensverwaltung und des Privatbanking ein intensives Geschäft betrieben, wobei dies für die Sparkassen in Baden-Württemberg nach den rheinland-pfälzischen Sparkassen eine Besonderheit darstellt, da die Landesbank Baden-Württemberg bisher noch nicht das System der dwpbank nutzt.

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Erfolgreiche Abschlussveranstaltung

Den Abschluss des 9-monatigen Migrationsprojekts bildete der Erfahrungsaustausch am 19. November 2014 unter rund 140 Teilnehmern in Heidelberg. Neben Vorträgen der dwpbank-Experten zum Projektrückblick, Informationen zur Kundenbetreuung sowie den aktuellen Ergebnissen der Kundenbefragung konnte Helmut Schleweis, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Heidelberg und Bundesobmann der Sparkassen, für einen Vortrag zu Neuerungen in der Sparkassen- Finanzgruppe gewonnen werden. Neben den fachlichen Vorträgen stand der rege persönliche Austausch mit den Mitarbeitern und Kundenbetreuern der dwpbank im Mittelpunkt.

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Bild rechts: Helmut Schleweis, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Heidelberg und Bundesobmann
der Sparkassenvorstände im DSGV

Sparkasse Pforzheim Calw, Tina Feinauer, Maik Ritter

Wie haben Sie die Projektstruktur der dwpbank wahrgenommen?

Feinauer: Die Projektstruktur der -dwpbank war für uns transparent, übersichtlich und hilfreich gegliedert.

Welche Erfahrungen konnten Sie bei der Produktionsaufnahme sammeln?

Ritter: Durch unsere intensiven Vorbereitungen konnte die Produktion nahezu reibungslos aufgenommen werden. Die Nacharbeiten blieben in einem überschaubaren Rahmen.

Wie haben Sie die Betreuung innerhalb des Projekts und nach der Produktionsaufnahme wahrgenommen?

Feinauer: Die Betreuung durch unseren zugewiesenen Paten war für uns immer eine hilfreiche Unterstützung.

Kreissparkasse Ostalb, Daniel Wirtz

Wie haben Sie die Projektstruktur der dwpbank wahrgenommen? 

Wirtz: Das Projekt war klar strukturiert, sodass man bei aufkommenden Fragen und Problemen immer wusste, an welches Teilprojekt man sich wenden kann.

Wie schnell und flexibel haben Sie die dwpbank bei auftretenden Problemen im Projekt wahrgenommen?

Wirtz: Die Problembehandlung war per Ticket in den meisten Fällen sehr schnell. Teilweise mussten wir leider etwas länger warten.

Welche Rückmeldungen haben Sie von Ihren Beratern zur WP2-Anwendung erhalten? 

Wirtz: Von den Beratern wurde flächendeckend die Übersichtlichkeit und Einfachheit der Anwendung gelobt. Die gesuchten Programmpunkte können auch ohne großen Schulungsaufwand schnell gefunden werden.

Sparkasse Ulm, Herbert Schmidt

Wie haben Sie die Projektstruktur der dwpbank wahrgenommen?

Schmidt: Es war merklich, dass die
dwpbank Erfahrung in „Migrationen“ hat. Die Planung war sehr fein gegliedert, anfangs hat dies fast erschlagen.

Wie schnell und flexibel haben Sie die dwpbank bei auftretenden Problemen im Projekt wahrgenommen?

Schmidt: Die Antwort- und Reaktionszeiten waren in der Regel sehr kurz.

Welche Erfahrungen konnten Sie bei der Produktionsaufnahme sammeln?

Schmidt: Die Unterstützung an den Migrationswochenenden war durch die Vorortbetreuer angenehm und gab ein beruhigendes Gefühl.

Welche Rückmeldungen haben Sie von Ihren Beratern zur WP2-Anwendung erhalten?

Schmidt: Die ersten Tage waren überraschend ruhig, es kamen sehr wenige Rückfragen. Zumindest bei den Kollegen und Kolleginnen, die sich intensiv mit dem Wertpapiergeschäft beschäftigen, war die Umstellung kein Problem. Die von uns angebotenen Präsenzschulungen waren wichtig. Die Hotline ist stets kompetent.

Wie haben Sie die Betreuung innerhalb des Projekts und nach der Produktionsaufnahme wahrgenommen?

Schmidt: Die regelmäßigen Telefontermine mit unserem Projektbetreuer waren vor allem in der Anfangsphase wichtig. Im weiteren Projektverlauf hat sich der kompetente Kontakt zu den einzelnen Spezialisten bewährt.