Sparkassen erfolgreich migriert

Die dwpbank hat 24 rheinland-pfälzische Institute auf ihre zentrale Abwicklungsplattform WP2 übergeleitet. Trotz kurzer Laufzeit erfolgte die Migration in hoher Qualität.

Die Sparkassen-Finanzgruppe und die dwpbank bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Mit der planmäßigen Überleitung von 24 rheinland-pfälzischen Sparkassen auf WP2 hat die Transaktionsbank für Wertpapierservice einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht und ihre Position als zentraler Wertpapierabwickler der Organisation weiter gefestigt. Rund 85 Prozent der deutschen Sparkassen nutzen nun den Service der dwpbank.

Geringe Fehlerquote

Am 30. September wurde das rund 100.000 Depots umfassende Migrationsprojekt mit dem Transfer der Bewegungsdaten erfolgreich abgeschlossen. Erwähnenswert ist die hohe Qualität, mit der die Migration umgesetzt wurde. Die Quote der fehlerfrei übertragenen Daten lag fast durchgängig bei 100 Prozent. Sogar im von Sonderfällen geprägten Erträgebereich erreichte die Quote solide 99,66 Prozent. So konnten die Beteiligten die Stabilisierungsphase, die standardmäßig bei jedem Migrationsprojekt vorgesehen ist, schnell beenden und nahtlos in den Regelbetrieb übergehen. Seitdem läuft die Verarbeitung – bis auf kleine Nachbesserungen an den ersten Produktionstagen – sowohl auf dwpbank-Seite als auch auf der Sparkassen-Seite weitgehend reibungslos.

Auf dieses Ergebnis können alle Projektbeteiligten stolz sein. Denn viel Zeit blieb nicht. Erst im März 2013 wurde mit der externen Projekt-arbeit im Zusammenspiel mit allen Sparkassen begonnen. Somit musste sehr schnell der Informationstransfer zu den Sparkassen sichergestellt werden. Daraus ergaben sich besondere Anforderungen an das gesamte Projekt: Es galt, viele Themen und Anfragen parallel zu bewältigen. Die relativ kurze Laufzeit hatte auch Einfluss auf die Terminplanung von Workshops und Schulungen. Diese Herausforderung meisterten alle Projektbeteiligten durch großes Engagement und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Größte BOSC-Migration

Eine weitere Besonderheit des Projekts bestand darin, dass alle Sparkassen gleichzeitig mit der Wertpapiermigration auch eine Migration des Online-Brokerage von der LBBW auf die FI durchgeführt haben. Hierfür waren entsprechende Vorbereitungen aller Projektbeteiligter notwendig. Doch auch diese Umstellung erfolgte ohne Probleme Ende September. Gleichzeitig übernahm die dwpbank für zwölf Häuser vielfältige Marktfolgetätigkeiten. Somit war diese Migration auch gleichzeitig die größte Überführung von Sparkassen in den BOSC-Service der dwpbank.

Der Sparkassenverband Rheinland-Pfalz begleitete das Projekt während der gesamten Laufzeit aktiv und war zur Kontrolle der Datenmigration im Leitstand Ende September selbstverständlich auch vertreten. Insgesamt waren an dem Migrationswochenende knapp 70 dwpbank-Mitarbeiter aktiv: Im Leitstand, im Rahmen der Teilprojektarbeiten sowie als Betreuer bei den Sparkassen vor Ort.
Die gesammelten Erfahrungen kommen nun gleich der nächsten Migration zugute: Das Migrationsprojekt der Sparkassen in Baden-Württemberg, das bereits mit einem Vorprojekt gestartet ist und im Oktober 2014 seinen Abschluss finden soll, schließt sich unmittelbar an.