dwpbank als Experte für Regulatorik auf dem 9. WM-Finanzplatztag

„Als zentraler Bündler in der Wertpapierabwicklung können wir die Regulatorik zentral umsetzen“, erklärt Dr. Tonnesen im Rahmen der Podiumsdiskussion „Regulierer im Verzug“.

Die dwpbank zeigte auch bei der 9. Auflage des Branchentreffs Präsenz und war mit einem Messestand, einem Expertenworkshop sowie bei einer Podiumsdiskussion vertreten.

Dr. Christian Tonnesen, dwpbank-Vorstand für das Dezernat „Kundenmanagement und Operations“, nahm in diesem Jahr an der Podiumsdiskussion zum Thema „Regulierer im Verzug“ teil. Die Podiumsdiskussion war mit rund 60 Zuschauern gut besucht und mit Experten von BNP Paribas, WM Datenservice und des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands besetzt.

Die Podiumsdiskussion widmete sich der Frage nach den Auswirkungen und Ursachen der Verschiebung großer europaweiter Vorhaben wie MiFID II oder TARGET2-Securities. Dr. Tonnesen wollte hierbei keine einseitige Kritik an den Aufsehern gelten lassen. Trotz höherer Kosten und weiterer Aufwände ist es seiner Meinung nach manchmal ganz gut, wenn man in großen Umsetzungsprojekten durch die Regulierer auch einmal gezwungen ist innezuhalten, um zu reflektieren, ob man sich noch auf dem richtigen Weg befindet. Entscheidend sei es, den Kunden auch die gewohnten Leistungen zu erbringen: „Wir werden unseren Kunden auch weiterhin hochqualitative und risikominimierte Services bieten. Grundsätzlich sind wir wie bei anderen Umsetzungsprojekten zuvor im Zeitplan. Der eine oder andere zusätzlich Monat hilft jedoch weiter, um effiziente und stabile Prozesse sicherzustellen.“

Gebündelte Umsetzung als Lösung

Dr. Tonnesen betonte, dass durch die Vielzahl paralleler, regulatorischer Initiativen die Vorteile einer zentralen Bündelung nicht wettbewerbsdifferenzierender Aufgaben bei einem Anbieter deutlich werden. Dabei wies er auf die große Kompetenz der dwpbank bei der Erfüllung regulatorischer Anforderungen für einen verbundübergreifenden Kundenkreis hin: „Die wachsende Regulation stellt für viele einzelne Institute eine große Herausforderung dar. Hier kann die dwpbank als standardsetzender Infrastrukturanbieter die Kreditinstitute bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen unterstützen.“

Reform mit großem Impact

Über die Auswirkungen und Tücken der Reform der Investmentbesteuerung hatten am Vormittag bereits Jürgen Nording, Steuerjurist im Team Recht, und Andreas Schüpany, Team Kompetenzcenter WP-Steuern, das Fachpublikum im Rahmen eines Workshops informiert. Der Tenor ihres Vortrags vor den 40 Zuschauern: Die für 2018 geplante Reform der Investmentbesteuerung hat spürbare Auswirkungen auf den steuerlichen Umgang mit Fonds. Die beiden dwpbank-Experten bildeten in ihrem Vortrag ganz aktuell die Änderungen ab, die sich erst durch den in der Vorwoche veröffentlichten Regierungsentwurf ergeben hatten. Die Workshop-Teilnehmer folgten aufmerksam den Ausführungen und im Anschluss an den Vortrag ergab sich noch eine lebendige Diskussion.

Nachdem die dwpbank zum Ende vergangenen Jahres eine entsprechende Vorstudie abgeschlossen hat, startet im April 2016 das interne Umsetzungsprojekt zur Reform der Investmentbesteuerung.
Alle Informationen zum 9. WM-Finanzplatztag finden Sie unter www.finanzplatztag.de.