dwpbank verabschiedet Investitions- und Zukunftsprogramm

Frankfurt am Main, 29. November 2012

  • Investition eines zweistelligen Millionenbetrags in Wachstumspotenziale bis 2017
  • Stärkung des Wholesale-Geschäfts, Auslandsexpansion und Ausbau der Kompetenz bei Retail-Online-Aktivitäten im Fokus
  • Vorbereitung auf Strukturwandel durch Effizienzbündelung im Unternehmen

Der Aufsichtsrat der Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) hat auf seiner Sitzung am 28. November 2012 das vom Vorstand ausgearbeitete Investitions- und Zukunftsprogramm für die Bank verabschiedet. Damit will die dwpbank in den kommenden Jahren Wachstumspotenziale im Transaction Banking gezielt nutzen und sich im Sinne ihrer Kunden zugleich für den fortschreitenden Strukturwandel im Wertpapiergeschäft aufstellen.

Wachstumsprogramm verabschiedet

Das Programm sieht konkret vor, dass bis zum Jahr 2017 ein signifikant zweistelliger Millionenbetrag in Wachstumsbereiche investiert wird. Bei der Weiterentwicklung der dwpbank liegen die Schwerpunkte auf den Bereichen Wholesale-Geschäft, also dem Firmenkunden- und Eigengeschäft der Banken, dem Ausbau des Online-Serviceangebots im Retail-Markt sowie der internationalen Expansion. Karl-Martin im Brahm, Vertriebsvorstand der dwpbank: „Der stetig steigende regulatorische Druck, der enorme Kosten bei den Banken verursacht, sowie der sich abzeichnende strukturelle Umbruch, der mit sinkenden Transaktionszahlen einhergeht, zwingt die Institute, kostengünstige Alternativen zu prüfen. Hier halten wir als Outsourcing-Partner in Sachen Wertpapiere entsprechend attraktive Angebote bereit.“

Synergiepotenziale heben

Um ihre Marktposition national und international auszubauen und ein attraktives Leistungsangebot auf hohem Niveau für ihre Kunden vorzuhalten, wird die dwpbank ihre Prozesseffizienz in den kommenden Jahren weiter steigern. Dazu wird sie Dienstleistungen kontinuierlich standardisieren und bestehende Redundanzen mit dem Ziel der Kosteneinsparung zurückführen. Bis 2017 sollen die laufenden Kosten um rund 30 Millionen Euro reduziert werden. So können Skaleneffekte im Sinne der Kunden auch in Zeiten rückläufiger Transaktionszahlen realisiert werden. Dazu wird zudem eine fortschreitende Bündelung von Kompetenzen an einzelnen Standorten beitragen. Der Standort Hannover mit 85 Mitarbeitern wird im Zuge der neuen Struktur aufgegeben. Mittelfristig plant die dwpbank im Zuge der internationalen Expansion eine Niederlassung in den Niederlanden aufzubauen. Ausgangspunkt hierfür ist die im September abgeschlossene Kooperation mit der KAS BANK N.V.

Dr. Markus Walch, Vorsitzender des Vorstands der dwpbank, fasst zusammen: „Das verabschiedete Wachstums- und Effizienzprogramm macht uns fit für die Zukunft. Wir reagieren jetzt frühzeitig auf sinkende Umsätze an den Märkten und eine stärkere Regulierung der Finanzbranche. So können wir zukünftig unseren jetzigen und auch neuen Partnern ein kostengünstiges und effizientes Leistungspaket bieten. Gleichzeitig nutzen wir unseren langjährigen Erfahrungsschatz als Bündler von Wertpapierströmen in Deutschland, um in Europa Fuß zu fassen. Wir sind überzeugt, damit einen Beitrag zur langfristigen Sicherung eines attraktiven Wertpapiergeschäfts für alle Marktteilnehmer zu leisten.“

Über die dwpbank:

Die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) ist Marktführer in der deutschen Wertpapierabwicklung. Die Eigentümerstruktur setzt sich gleichberechtigt aus Instituten der genossenschaftlichen FinanzGruppe und aus der Sparkassen-Finanzgruppe zusammen. Mit rund 390 direkten Kunden und insgesamt über 1.500 angeschlossenen Instituten nutzen knapp drei Viertel aller Banken in Deutschland die Prozess- und Systemdienstleistungen rund um die Wertpapierabwicklung. Die Transaktionsbank betreut sektorübergreifend rund 6 Millionen Depots. Sie bündelt das Wertpapiergeschäft in der genossenschaftlichen FinanzGruppe über die beiden Zentralbanken, erbringt bereits heute mehr als 80 Prozent der Dienstleistungen im Wertpapierservice für Sparkassen und Landesbanken und ist Partner in der Wertpapierabwicklung für über 30 Institute im Segment der Privat- und Geschäftsbanken. Mit rund 250.000 verwalteten Usern – Anlageberater und Mitarbeiter in Kreditinstituten – ist die zentrale dwpbank-Abwicklungsplattform WP2 eine der größten IT-Anwendungen in der deutschen Bankenlandschaft.

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