Informationen zur IT-Störung vom 6. Januar

Am gestrigen Montag, 6. Januar 2020, ist es zu einer Störung in Teilen unseres IT-Systems gekommen. Dabei wurde die Datenübertragung unterbrochen, die unter anderem für die Entgegennahme und Platzierung von Wertpapierorders an wesentlichen Handelsplätzen verantwortlich ist. Grund für die Störung war der Ausfall von mehreren Datenservern, die die dwpbank für diese Übertragung nutzt. Die genaue Ursache wird derzeit noch in Zusammenarbeit mit dem zuständigen IT-Dienstleister analysiert. Derzeit gehen wir von einem technischen Defekt einzelner Datensätze aus (Datenkorruption). Eine Einflussnahme von außen kann nach aktuellem Kenntnisstand ausgeschlossen werden.

Die Störung trat erstmals am Montagmorgen auf. Zunächst war unter anderem die Saldo-Anzeige in Wertpapierdepots nur eingeschränkt möglich. In der Folge konnten einzelne Institute keine Orders an den wesentlichen Handelsplätzen für ihre Kunden platzieren. Ab dem frühen Nachmittag waren alle Kundeninstitute von der Störung betroffen.

In der Nacht zum Dienstag, 7. Januar 2020, konnte die Datenübertragung wiederhergestellt und die Störung behoben werden. Zu Beginn des Handelstags waren die Systeme wieder einsatzfähig, sodass Orders wieder ausgeführt werden können. Nacharbeiten sind derzeit noch im Gang, ebenso wie die detaillierte Ursachenanalyse.

Fondssparpläne wurden jederzeit korrekt ausgeführt, bei ETF-Sparplänen ist es zu Störungen gekommen. Endkunden müssen sich aber keine Sorgen um ihre Orders machen: ETF-Sparpläne, die am Montag geordert und durch die nachträgliche Ausführung mit Kurswerten am Dienstag ausgeführt wurden, werden von der dwpbank korrigiert und mit den Kurswerten des richtigen Handelstags abgerechnet. Alle Sparpläne werden somit zeitnah wieder korrekt in den Depots der Kunden angezeigt. Eine doppelte Ausführung von Sparplanorders hat nicht stattgefunden.