Interessen vertreten, Regularien mitgestalten – dwpbank engagiert sich im Sinne ihrer Kunden

AIFMD-Umsetzungsgesetz, OGAW V, MiFID II, Hochfrequenzhandelsgesetz, Honoraranlageberatungsgesetz, Finanztransaktionssteuer und zahlreiche mehr – mit einer Vielzahl von Regelungen und Initiativen verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, das Wertpapiergeschäft sicherer zu gestalten und den Anlegerschutz zu stärken. Aufgrund der Verdichtung der regulatorischen Vorgaben für das Wertpapiergeschäft, teils von nationaler, immer häufiger allerdings von europäischer Seite, erhöhen sich zugleich aber auch die Anforderungen an den Finanzmarkt sowie an dessen Prozesse, Technik und Kommunikation. Zudem ergeben sich Änderungen in der Infrastruktur des Wertpapiergeschäfts mit TARGET2-Securities, die auf strategischer und operativer Ebene wirken. Die dwpbank begreift es als ihre Aufgabe, die sich ergebenden Anforderungen gebündelt und damit effizient umzusetzen und im Prozess der Gesetzgebung und Herausbildung von Marktstandards aktiv für das Ziel sachgerechter, effizienter Prozesse mitzuwirken sowie strategische Entwicklungschancen zu ergreifen.

Die regulatorischen Entwicklungen sind im Fluss – kaum ist eine Gesetzeswelle bewältigt, rollen schon die nächsten regulatorischen Initiativen auf den Finanzmarkt zu. Die verschiedenen Institutionen, die sich der Ausarbeitung von Regularien und der Befassung mit Gesetzestexten widmen, schätzen die langjährige Expertise der dwpbank. Sie wirkt auf internationaler Ebene, wie im Clearstream Banking International Advisory Board und der TARGET2-Securities Advisory Group, oder auf nationaler Ebene in diversen Arbeitskreisen mit, unter anderem beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband, Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschland oder beim Bundesverband Investment und Asset Management. Die dwpbank ist in Gremien durch einen Vertreter des Vorstands oder auf Arbeitsebene repräsentiert und bringt ihre Expertise in die Gesetzgebungsverfahren sowie in Fragen rund um die sichere Wertpapierabwicklung ein. Darüber hinaus setzt sie sich als Transaktionsbank selbst aktiv für sachgerechte Rahmenbedingungen und gesetzliche Regelungen ein. Regulatorische Entwicklungen, die diese Aktivitäten der dwpbank unterstreichen, zeigen sich für die gesamte deutsche Kreditwirtschaft anhand von diversen Beispielen. So war die dwpbank in die Ausarbeitung der Inhalte der aktuellen Aktienrechtsnovelle in Deutschland eingebunden, die unter anderem den Record Date für Namensaktien einführt und den Auszahlungszeitpunkt von Dividenden festlegt. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Regelung über den Aufwendungsersatz für die Unterstützung von Kapitalmaßnahmen durch Kreditinstitute erörtert, deren Umsetzung die dwpbank im Interesse ihrer Kunden auf die rechtspolitische Agenda gehoben hat.

Auch das Thema der sogenannten Doppelregulierung spielt auf der Agenda der dwpbank eine große Rolle. Zum Beispiel wird die Umsetzung der MiFID II zahlreiche Regelungen mit sich bringen, die in sehr ähnlicher Form bereits durch vorgezogene deutsche Gesetze eingeführt wurden (z. B. im Honoraranlageberatungsgesetz, Hochfrequenzhandelsgesetz, Kleinanlegerschutzgesetz). Da diese Art der Doppelregulierung häufig auch doppelten Umsetzungsaufwand bedeutet, bringt sich die dwpbank in den diversen Gremien ein, um unsachgemäße Doppelungen in der Regulierung möglichst zu vermeiden.