Migration der Sparkassen in Baden-Württemberg

Ausbau der Dienstleistungstiefe in der Sparkassen-Finanzgruppe

Mit der Migration von 50 – und damit nahezu allen – baden-württembergischen Sparkassen am 11. und 12. Oktober 2014 werden 97% aller deutschen Sparkassen ihre Wertpapiergeschäfte über die dwpbank und deren System WP2 abwickeln. Die dwpbank bringt damit ihre spezifische Expertise als verbundorientierter Infrastrukturdienstleister und Spezialist im Wertpapiergeschäft auch für diese neu gewonnenen Kunden ein. Die Transaktionsbank sorgt durch homogene Prozesse sowie die Integration der Geschäftsabläufe ins Kernbanksystem OSPlus der Finanz Informatik für weitere Synergien in der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Häuser in Baden-Württemberg können diese durch eine konsequente Verlagerung der Marktfolgeprozesse auf die dwpbank noch weiter steigern. Die dwpbank rechnet damit, dass zum Migrationszeitpunkt im Oktober rund 20 der baden-württembergischen Sparkassen die Dienstleistungen der Service Center Wertpapiere der dwpbank in Anspruch nehmen werden und sich so die Quote der BOSC-Nutzer in Deutschland weiter signifikant erhöhen wird. Bis dato nutzen bereits rund 40% der an die dwpbank angeschlossenen Sparkassen das Marktfolgeangebot.

Das Projekt zur Migration der baden-württembergischen Sparkassen startete bereits im letzten Jahr. Vor dem eigentlichen Beginn des Haupt-projekts hatte der Sparkassenverband Baden-Württemberg bereits einzelne, wichtige fachliche Punkte geprüft. Diese Ergebnisse wurden den Sparkassen sowie der dwpbank als Unterstützung für den weiteren Projektverlauf zur Verfügung gestellt.

Natürlich lässt die dwpbank ihre Erfahrungen aus den zahlreichen Migrationen in dieses Projekt einfließen. Unter anderem steht jeder Sparkasse bereits in der Projektphase ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Am Migrationswochenende der Bestands- und Bewegungsdaten werden Mitarbeiter der dwpbank bei den migrierenden Sparkassen zur Unterstützung vor Ort sein.

Nach bereits erfolgreich durchgeführten Arbeitskreisen und Workshops werden seit März die erste Probemigration und daran anschließend die ersten Lauftagetests durchgeführt. Bis zur endgültigen Migration im Oktober liegen noch weitere spannende Monate vor den baden-württembergischen Sparkassen sowie der dwpbank.