Nach der Migration ist vor der Migration

Kaum ist die Migration der 24 Sparkassen aus Rheinland-Pfalz abgeschlossen, geht es auch gleich weiter. 2014 werden die meisten Sparkassen aus Baden-Württemberg zur dwpbank wechseln. Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren.

Nach der Migration ist vor der Migration – gemeinsam mit dem Verband, dem Rechenzentrum und natürlich den einzelnen Instituten sind die Vorbereitungen in Baden-Württemberg in vollem Gange! Dabei wird auf die Erfahrungen der außerordentlich erfolgreichen Migration der Sparkassen in Rheinland-Pfalz Ende September zurückgegriffen. Denn mit einer Datenqualität von annähernd 100 Prozent und einem sehr stabilen Postmigrationsstatus in den ersten Wochen auf WP2 wurde die Ziellinie pünktlich und erfolgreich überschritten. Insofern sind die Voraussetzungen für die zweite Migrationsetappe in Sachen Sparkassen ideal. Aktuelle Erfahrungen und bewährte Konzepte aus der Projektarbeit in Rheinland-Pfalz liegen vor und können nun in das Migrationsprojekt in Baden-Württemberg einfließen. Immerhin soll ab Oktober 2014 die Wertpapierabwicklung dann über WP2 laufen. Und jeder mit Projekt- oder Change-Managementhintergrund weiß, wie schnell so ein Jahr zwischen dezidierter Planung und Ausführung rum ist.

Vorprojekt gestartet

Kein System ist wie das andere. Deshalb beinhaltet eine Migration immer prozessuale Veränderungen. Wie diese Veränderungen durch den Wechsel vom bisherigen Wertpapierabwicklungssystem der LBBW auf WP2 aussehen und welche fachliche Entlastung die dwpbank und die anderen Beteiligten des Projekts leisten können, wird derzeit in einem vom Sparkassenverband Baden-Württemberg initiierten Vorprojekt erörtert. Neben dem engagierten Beitrag der dwpbank beteiligen sich auch die Finanz Informatik und die LBBW bedarfsabhängig an diversen Workshops. Ziel ist es, für alle beteiligten Sparkassen bereits vor der eigentlichen heißen Projektphase Orientierung zu geben und so möglichst finale Aussagen zu den wesentlichen fachlichen Fragestellungen vor der operativen Einbindung im Migrationsprojekt zu treffen.

Lessons learned

Es ist geplant, bereits Ende November in einer Konferenz der Vorstandsvorsitzenden die Ergebnisse zu präsentieren. Aus Sicht des Vertriebsvorstands Karl-Martin im Brahm, stellt diese Sitzung den Abschluss einer umfangreichen Vorbereitung dar: „Selten haben wir bereits in der Vorphase einer Migration so viele Gespräche geführt und dadurch mögliche Herausforderungen im Vorfeld geklärt. Wir fühlen uns – dank der engen Zusammenarbeit mit dem Verband und den Sparkassen gut vorbereitet und freuen uns, jetzt zügig gemeinsam die Migration zu starten.“ Das Projekt selbst wird gegenüber dem in Rheinland-Pfalz zeitlich entzerrt. De facto werden den Sparkassen vier Monate mehr Zeit in der Projektarbeit zur Verfügung stehen, um so einen angemessenen Übergang auf WP2 einschließlich aller haus-internen Change-Management-Aktivitäten sicherzustellen. Neben der bewährten Projektorganisation der dwpbank unterstützt die Kundenbetreuung das Projekt von Anbeginn mit einem so genannten Patenkonzept, das eine frühzeitige Kundenbindung und -begleitung ermöglicht. Insofern sollte einer finalen und erneuten Empfehlung des Verbands zur Migration auf WP2 nichts mehr im Wege stehen.