Rheinland-pfälzische Sparkassen zur dwpbank migriert

Frankfurt am Main, 1. Oktober 2013

  • Wertpapierabwicklung von 24 Instituten auf zentrale dwpbank-Plattform übergeleitet
  • 85 Prozent aller deutschen Sparkassen sind nun Kunden der dwpbank
  • Migration der baden-württembergischen Sparkassen für 2014 geplant
  • dwpbank festigt Rolle als zentraler Wertpapierabwickler in Deutschland

Die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) hat planmäßig die Migration der Wertpapierabwicklung von 24 rheinland-pfälzischen Sparkassen auf ihre zentrale Abwicklungsplattform WP2 durchgeführt. Nach der Überleitung der Depot- und Kundenstammdaten am 21. und 22. September fand das rund 100.000 Depots umfassende Migrationsprojekt am vergangenen Wochenende mit dem Transfer der Bewegungsdaten seinen erfolgreichen Abschluss.

„Wir freuen uns, dass die rheinland-pfälzischen Sparkassen uns ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Mit unserem Serviceangebot werden wir die Häuser in ihrem Wertpapiergeschäft kräftig unterstützen“, erklärt Karl-Martin im Brahm, Vertriebsvorstand der dwpbank.

Durch die Migration der rheinland-pfälzischen Sparkassen schließt die sektorübergreifend agierende Transaktionsbank eine weitere Lücke in ihrem Kundenkreis innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Nunmehr übernimmt sie für etwa 85 Prozent aller Sparkassen in Deutschland die Wertpapierabwicklung. Die Hälfte der rheinland-pfälzischen Häuser wechselt zudem direkt in das Produkt BOSC. Hier bündelt die Transaktionsbank in verschiedenen Modulen Tätigkeiten der Marktfolge. Sie ermöglicht so ihren Kunden ein weitgehendes Komplett-Outsourcing des Wertpapier-Backoffice.

Bereits Mitte 2010 hatte die dwpbank mit den Sparkassenverbänden in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg eine strategische Vereinbarung zur Wertpapierabwicklung geschlossen. Der nächste Schritt wird im kommenden Jahr getan: Im Anschluss an die gerade erfolgte gelungene Übertragung der 24 Sparkassen aus Rheinland-Pfalz ist im Oktober 2014 die Überleitung der baden-württembergischen Sparkassen vorgesehen.

Vertriebsvorstand im Brahm ist überzeugt: „Da wir große Transaktionsvolumina bündeln und nationale wie internationale gesetzliche oder regulatorische Vorgaben auf unserer Abwicklungsplattform WP2 zentral umsetzen, entlasten wir unsere Kunden. Das ist ein ganz maßgeblicher Beitrag von uns, um das Wertpapiergeschäft als wichtige Ertragssäule für Kreditinstitute günstig und attraktiv zu halten.“

Über die dwpbank:

Die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) ist Marktführer in der deutschen Wertpapierabwicklung. Die Eigentümerstruktur setzt sich gleichberechtigt aus Instituten der genossenschaftlichen FinanzGruppe und aus der Sparkassen-Finanzgruppe zusammen.

Mit rund 390 direkten Kunden und insgesamt über 1.500 angeschlossenen Instituten nutzen knapp drei Viertel aller Banken in Deutschland die Prozess- und Systemdienstleistungen rund um die Wertpapierabwicklung.

Die Transaktionsbank betreut sektorübergreifend rund 5,5 Millionen Depots. Sie bündelt das Wertpapiergeschäft in der genossenschaftlichen FinanzGruppe über die beiden Zentralbanken, erbringt bereits heute mehr als 85 Prozent der Dienstleistungen im Wertpapierservice für Sparkassen und Landesbanken und ist Partner in der Wertpapierabwicklung für über 30 Institute im Segment der Privat- und Geschäftsbanken.

Mit rund 250.000 verwalteten Usern – Anlageberater und Mitarbeiter in Kreditinstituten – ist die zentrale dwpbank-Abwicklungsplattform WP2 eine der größten IT-Anwendungen in der deutschen Bankenlandschaft.

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