Stabil, skalierbar,
zukunftsfähig – unsere
Wertpapierplattform
Stabil, skalierbar,
zukunftsfähig – unsere
Wertpapierplattform
Mehr als zwei Drittel aller Banken in Deutschland nutzen unsere Systemplattform WP3 für ihr Wertpapiergeschäft. In einem dynamischen Wertpapiermarkt schaffen wir mit WP3 die Basis für stabile Abläufe und nachhaltige Skaleneffekte. Und wir investieren zielgerichtet, um unseren Kundeninstituten auch künftig modernste Technologie und State-of-the-Art-Lösungen für ihren Erfolg im Wertpapiergeschäft zu bieten.
Überzeugende Leistung
WP3 bewährt sich
Wie essenziell Plattformstabilität ist, zeigte sich im Frühjahr 2025, als die Aktienmärkte in heftige Bewegung gerieten: Vorübergehend fielen die Kurse an den internationalen Börsen so stark wie seit Beginn der Corona-Pandemie nicht mehr. An solchen Tagen müssen Finanzinstitute ihren Anlegerinnen und Anlegern stabile und zuverlässige Services bieten. Genau darauf ist unsere Wertpapierplattform WP3 ausgerichtet.
Als größte Systemplattform für Wertpapiertransaktionen in Deutschland ist WP3 hochskalierbar und bietet unseren Kundeninstituten auch in turbulenten Marktphasen eine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit und Stabilität – und das bei dem umfassendsten Produkt- und Börsenangebot auf dem deutschen Markt.
Konkret verzeichneten
wir im Frühjahr
an einem einzigen
Handelstag:
Diese unglaublichen Zahlen zeigen, wie resilient und stabil die Wertpapiersysteme der dwpbank an solchen Krisentagen sind. Klasse!
Jürgen Wannhoff, Vizepräsident des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe
Gleicher Headcount, doppelte Leistung
Produktivitätskurve zeigt nach oben
Die Skalierbarkeit spiegelt sich in unserer Effizienzsteigerung wider: Im Jahr 2018 verarbeiteten rund 1.270 Mitarbeitende der dwpbank etwa 26 Millionen Transaktionen. Bis 2026 hat sich die Zahl der jährlichen Transaktionen auf rund 63,3 Millionen mehr als verdoppelt, bei kaum veränderter Mitarbeiterzahl und auf derselben Plattform. Die Zahlen untermauern das Geschäftsmodell der dwpbank als Bündler und die Leistungsfähigkeit unserer Plattform. Sie belegen zugleich eine funktionierende Organisation mit belastbaren Prozessen – eine gute Basis für die Weiterentwicklung unseres Wertpapier-Ökosystems.
Zahl der jährlichen
Transaktionen auf rund
verdoppelt
Die deutlich gestiegene Produktivität in den vergangenen Jahren zeigt, dass wir als dwpbank in der Lage sind, Skaleneffekte zu heben und Wachstum effizient zu verarbeiten. Für uns ist das ein Ansporn, weiter in unsere Plattform und unsere Prozesse zu investieren, um den Wandel auch künftig aktiv zu gestalten.
Kristina Lindenbaum, Vorständin Kunde und digitale Transformation
Umzug in die Cloud geht voran
Um die Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern, will die dwpbank mit ihrer Wertpapierabwicklung vollständig auf eine cloudnative Infrastruktur umziehen und alle verbliebenen Mainframe-Komponenten ablösen. Dafür setzen wir auf eine Hybrid-Cloud-Strategie mit unserem Kernpartner Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS). Die Cloud bietet uns eine moderne, zukunftsfähige und stabile IT-Infrastruktur mit einem State-of-the-Art-Technologiestack. Wir können IT-Ressourcen bedarfsgerecht und flexibel bereitstellen und verbessern dadurch nachhaltig Wartungsfreundlichkeit, Skalierbarkeit und Entwicklungsfähigkeit.
Konsequente Cloud-Fähigkeit gepaart mit Agilität in der Umsetzung und Organisation wird uns auch in Zukunft stabile, flexible und leistungsstarke Wertpapierprozesse für unsere Kundeninstitute ermöglichen. Ende des Jahres 2025 wurden über 400 produktive Microservices auf der Cloud-Plattform der FI-TS produziert, die Entwicklung der weiteren Prozesse geht stetig voran.
Christina Krämer, Programmleiterin MoveWP3
Plattformweiterentwicklung WP3 bewegt Milliarden
Wenn Wertpapiere fällig werden, sind in der Regel Zahlungen in erheblichem Umfang zu leisten. Entsprechend hohe Anforderungen gelten für die zugrunde liegenden Prozesse. Im Rahmen des Programms MoveWP3 haben wir die Produktart „Gesamthaft endfällige prozentnotierte Gattungen in EUR“ erfolgreich auf WP3 umgestellt. Kundeninstitute können damit beispielsweise Fälligkeitsprozesse zentral über den „Digital Workplace“, den neuen Arbeitsplatz in WP3, bearbeiten. Bereits in den ersten drei Tagen nach der Umstellung wurden Zahlungen in einem Volumen von rund drei Milliarden Euro bearbeitet.
Die Umstellung bildet die Grundlage für weitere Migrationen auf WP3, unter anderem für Prozesse zu Teilrückzahlungen, Aktienandienungen, Kündigungen sowie Depotservices und -überträge. Bis Ende 2026 ist geplant, die Fälligkeitsprozesse schrittweise auf WP3 zu überführen. Parallel dazu werden weitere Maßnahmen vorangetrieben, darunter der außerbörsliche Limithandel, das Settlement sowie der Aufbau und die Einrichtung domänenübergreifender Schnittstellen.
Unsere Plattform WP3 ist das technologische Herzstück der dwpbank. Mit WP3 bündeln wir für unsere Kundeninstitute effizient technologische und regulatorische Anforderungen. Dabei setzen wir konsequent auf moderne, anschlussfähige Technologien.
Markus Neukirch, Vorstand IT und Operations
Erste voll digitale Anleiheemission
2025 hat unser Kundeninstitut NORD / LB erstmals eine Anleihe voll digital über die Nachhandelsplattform D7 der Gruppe Deutsche Börse begeben. Durch die Anbindung unserer Plattform WP3 an D7 entfällt für Emittenten wie die NORD / LB die Begebung einer physischen Urkunde. Beschleunigte automatisierte Prozesse sorgen zudem für sinkende Kosten. Um den vollständig digitalisierten Vorgang zu ermöglichen, hat die dwpbank in kurzer Zeit ihre Prozesse im Verwahr- und Geldservice angepasst.
Die Emission der NORD / LB ist ein Schritt in die Zukunft: Perspektivisch soll der Emissionsprozess aller Kundeninstitute über D7 erfolgen. Bis dahin können neue Anleihen oder strukturierte Wertpapiere aber weiterhin über das Tool eMission der Clearstream, einer Tochter der Deutschen Börse, begeben werden. Jährlich bearbeiten wir für unsere Kundeninstitute rund 650.000 Emissionen.
Wir freuen uns sehr, die dwpbank auf unserer digitalen Wertpapierplattform D7 zu begrüßen. Innovative Partner wie die dwpbank und NORD / LB sind essenzielle Vorreiter für die Digitalisierung der Finanzmärkte.
Jens Hachmeister, Head of Issuer Services & New Digital Markets der Deutschen Börse
Durch die Anbindung der dwpbank an D7 konnten wir erstmals eine Anleihe ohne Papierurkunde begeben. Dieser neue Prozess ist ein wesentlicher Baustein unserer Digitalisierungsstrategie.
Peter Wolf, Head of Digital Solutions der NORD / LB
MiCAR-Erlaubnis für den Handel mit Kryptowerten
Parallel dazu treten wir in die nächste Phase unserer Digital-Asset-Strategie: Die dwpbank hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) die Erlaubnis für die „Ausführung von Aufträgen über Kryptowerte für Kunden“ erhalten. Damit bieten wir als Kommissionär den Handel mit Kryptowerten für Banken und Sparkassen im Einklang mit der EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCAR) an.
Mit unserer Plattform für digitale Vermögenswerte wpNex stellen wir unseren Kundeninstituten bereits seit Sommer 2024 ein produktives Angebot für den Handel mit digitalen Assets bereit. Banken und Sparkassen können so ihren privaten und institutionellen Depotkundinnen und -kunden die einfache und sichere Abwicklung von Investments mit digitalen Vermögenswerten anbieten. Anlegerinnen und Anleger profitieren von einfachen und sicheren Kryptoinvestitionen in ihrer gewohnten Bankumgebung. Auf Basis der Plattform wpNex wird die dwpbank ihr Serviceangebot für digitale Vermögenswerte in den kommenden Jahren schrittweise erweitern – von den heutigen Kryptowerten bis hin zu den zukünftigen Angeboten rund um tokenisierte Vermögenswerte.
Das Interesse an Investments in Kryptowerte zur Diversifizierung des Portfolios steigt – Krypto ist bei der deutschen Anlegerschaft angekommen. Ein kundenorientiertes Angebot an digitalen Vermögenswerten ist für Banken und Sparkassen daher von strategischer Bedeutung, speziell im Retailbereich, aber auch für institutionelle Investoren.
Philipp Wagner, Leiter Digitale Assets
KI sicher und wirksam verankern
Die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) gewinnt im Bankensektor weiter an Bedeutung. Für uns steht dabei nicht nur der kurzfristige Einsatz einzelner Anwendungen im Vordergrund, sondern die sichere, verantwortungsvolle und wirksame Verankerung von KI in der Organisation. Ziel ist es, technologische Potenziale gezielt nutzbar zu machen und zugleich regulatorische und organisatorische Anforderungen konsequent zu berücksichtigen. Die Integration von KI verstehen wir als bankweiten Entwicklungsprozess. Zentrale Voraussetzung ist eine klare Governance, die den Einsatz von KI innerhalb definierter Leitplanken steuert. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung, technologische Schutzmechanismen sowie die konsequente Einbindung bestehender Kontrollfunktionen, insbesondere Datenschutz und Informationssicherheit. Ergänzend wird der KI-Einsatz durch begleitende Kommunikations- und Schulungsmaßnahmen unterstützt, um Transparenz zu schaffen und einen verantwortungsvollen Umgang zu fördern.
Wichtige Grundlagen sind bereits geschaffen. Dazu gehören ein definiertes Betriebsmodell sowie eine erste Pilotanwendung mit einem KI-gestützten Assistenzsystem im Kundenservicecenter.
Die Integration von KI verstehen wir als bankweiten Entwicklungsprozess.
Unser Ziel ist es, KI für alle Mitarbeitenden in der Bank nutzbar zu machen – mit klaren Leitplanken. Daran arbeiten wir mit Hochdruck und im engen Zusammenspiel mit Bereichen wie der Anwendungsentwicklung, dem Cloud-Infrastrukturteam und den Risikokontrollfunktionen.
Matthias Günther, AI Officer