Vielfalt, Nachhaltigkeit und Resilienz – Verantwortung als Fundament

Vielfalt, Nachhaltigkeit und Resilienz – Verantwortung als Fundament

Unser Anspruch ist es, ein verlässlicher Partner und attraktiver Arbeitgeber zu sein. Vielfalt, Wertschätzung und Nachhaltigkeit sind ebenso Teil unserer Identität wie eine ­ausgeprägte Risikokultur und operative ­Resilienz. Dazu bekennen wir uns nicht nur als Unterzeichnerin der „Charta der Vielfalt“, sondern auch durch die kontinuierliche Stärkung unserer Kontrollsysteme und ­regu­­la­torischen Standards. Wiederholte ­Auszeichnungen als Top-Arbeitgeber ­sowie eine ­fun­dierte Governance bestätigen uns ­in unserem Bestreben, soziale Verant­wortung mit höchster operativer Sicherheit zu vereinen.

Nachhaltige Impulse

das ESG-Board

Die Rolle des Impulsgebers für unsere ESG-Strategie nimmt seit Sommer 2024 das ESG-Board ein. Das Gremium aus Vorstandsteam und 16 Mitarbeitenden kommt seither in regelmäßigen Abständen zusammen und diskutiert zentrale Fragen – von der Reduktion unserer CO2e-Emissionen bis zur Schaffung eines inklusiven und diskriminierungsfreien Arbeitsumfelds.

Es ist uns wichtig, unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Ideen in unsere Nachhaltigkeitsstrategie einfließen zu lassen. Deshalb ist unser ESG-Board divers besetzt und folgt einer klaren Prämisse: Der Austausch findet auf Augenhöhe statt, jede ­Meinung und jede Idee zählt.

Ich bin dem ESG-Board beigetreten, weil nachhaltiges Handeln nicht nur unserer Umwelt zugutekommt, sondern auch die Zukunft unserer Bank sichert. ­ So kann ich aktiv zu positiven Veränderungen bei­tragen und innovative Lösungen für ein nach­haltigeres ­Geschäftsumfeld entwickeln.

Im ESG-Board kann ich meine persönliche Perspektive und praxisnahe Erfahrungen einbringen, um wirkungsvolle ESG-Maß­nahmen zu ent­wickeln. Besonders am Herzen ­liegen mir Themen wie Chancengleichheit und faire Arbeitsbedingungen, da diese nicht nur unser Arbeitsumfeld verbessern, sondern auch unsere ­Attraktivität als Arbeit­geber erhöhen.

dwpbank unterzeichnet „Charta der Vielfalt“

Seit 2025 ist die dwpbank offizielle ­Unterzeichnerin der „Charta der Vielfalt“. Damit gehören wir zu einem Netzwerk von rund 6.500 Unternehmen und Institutionen in Deutschland, die ein gemeinsames Ziel eint: ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Diskriminierung ist. Vielfalt gehört zur sozialen Dimension unserer ESG-Strategie und ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Denn unterschiedliche Perspektiven bringen Innovation ­hervor, fördern kreative Ideen und machen uns als Arbeitgeber attraktiv.

Damit jede und jeder von uns das eigene Potenzial entfalten kann, schaffen wir Strukturen, die gleiche Chancen eröffnen und Unterschiede als Bereicherung verstehen. Wir setzen uns aktiv mit unbewussten Denkmustern auseinander und bieten „Unconscious Bias“-Trainings für unsere Mitarbeitenden an. 

Auch 2026 werden wir daran arbeiten, Vielfalt am Arbeitsplatz durch verschiedene Maßnahmen erlebbarer zu machen, beispielsweise durch Mentoring-Programme.

Ausgezeichnete Diversität

Die dwpbank wurde nach einem zweistufigen Webmonitoring-Verfahren vom F.A.Z.-Institut als „Vorbild in Vielfalt und Diversity 2025“ ausgezeichnet. Außerdem nimmt sie als Branchensieger den Spitzenplatz in ihrer Kategorie ein.

Eine Woche für die Zukunft

Der gemeinsame Austausch prägte auch unsere zweite Zukunftswoche im Oktober 2025 – mit Vorträgen und Aktivitäten rund um das Thema Nachhaltigkeit. Experten wie Georg Schürmann (Aufsichtsratsvorsitzender der UmweltBank) und Dr. Henrik Pontzen (Chief Sustainability Officer bei Union Investment) gaben Impulse zu nachhaltigen Investments und Wettbewerbsfaktoren. Christina Krämer, Leiterin des Programms MoveWP3 der dwpbank, berichtete über die Veranstaltungsreihe „FrauMachtDigital“ und die Rolle von Frauennetzwerken. Schließlich referierte die Journalistin Sheila Mysorekar über die Bedeutung von Vielfalt am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft.

Netzwerk für Chancengleichheit

power.women.dwpbank

Frauen sind in den Führungsetagen deutscher Unternehmen immer noch unterrepräsentiert – auch wegen fehlender Netzwerke. Hier setzt power.women.dwpbank an. Unser Frauennetzwerk, Ende 2024 auf Initiative von Vorständin Kristina Lindenbaum als Teil unserer ESG-Strategie gegründet, will Chancengleichheit und Vielfalt innerhalb der dwpbank fördern. Ein ­höherer Frauenanteil in verantwortlichen Positionen ist eines der Ziele.

In zwei Workshops hat ein Kernteam konkrete Maßnahmen entwickelt – darunter Trainings, gezielte Weiterentwicklungsangebote, Vorträge und Lunch-Treffen an allen drei Standorten der dwpbank. Darüber hinaus haben die Teilnehmerinnen jede Menge Ideen gesammelt. Eine davon hat 2025 direkt den Weg in die Umsetzung gefunden: unser Keep-in-Touch-Programm.

Unser Ziel ist es, mit dem Frauennetzwerk in der dwpbank zu einer Unternehmenskultur beizutragen, in der Vielfalt als strategischer Vorteil gelebt wird. Jede Kollegin soll ihr volles Potenzial gleichberechtigt entfalten können.“

Elternzeit? Keep in Touch!

Als Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat die dwpbank das Keep-in-Touch-Programm ins Leben gerufen. Es verbindet Mütter und Väter in der Elternzeit mit ihrem Arbeitsumfeld – individuell, flexibel und freiwillig. So können Mitarbeitende zum Beispiel regelmäßig an Teammeetings teilnehmen oder in kleinerem Umfang fachlich mitarbeiten. Zwei Modelle mit 10 oder 20 Prozent Arbeitszeit bei entsprechender Vergütung stehen zur Wahl. Der Vorteil: Die Kolleginnen und Kollegen bleiben während der Elternzeit auf dem Laufenden und können ihren Wiedereinstieg gut vorbereiten.

Gemeinsam besser

unser neuer Verhaltenskodex

Unsere Verantwortung erstreckt sich auch auf die Integrität unserer Prozesse. Mit unserem überarbeiteten Verhaltenskodex haben wir 2025 unser Versprechen erneuert: Wir übernehmen Verantwortung für Menschenrechte, Governance und Umwelt – im eigenen Unternehmen, aber auch in den Ver­einbarungen mit unseren Dienstleistern. So sorgen wir dafür, dass Menschenrechte und Arbeitssicherheit in der Lieferkette gewahrt bleiben.

Initiativen wie das Netzwerk power.women.dwpbank und unser ESG-­Board zeigen, wie wir Vielfalt mit Leben füllen.

Der überarbeitete Verhaltenskodex berücksichtigt neue regulatorische Bestimmungen wie das Lieferkettengesetz und die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) und schafft so intern wie extern Klarheit, Sicherheit und Vertrauen.

Der Verhaltenskodex soll für unsere Kolleginnen und Kollegen und auch für unsere Dienstleister als Handlungs­kompass dienen. Deshalb sind alle Kapitel kurz und kompakt und mit klaren Dos und Don’ts versehen.

Integrität macht uns aus. Wir stehen zu unseren Werten und bestätigen täglich das in uns gesetzte Vertrauen.

IKS-Regelkreislauf im Überblick

Sicherheit geht vor

Risiken bewusst managen

Ein verlässliches Risikomanagement bildet das Rückgrat unserer operativen Resilienz. Vor diesem Hintergrund arbeiten wir intensiv daran, unser Kontrollsystem kontinuierlich zu optimieren und unsere Risikokultur weiterzuentwickeln. Über einen Zeitraum von rund eineinhalb Jahren wurden 150 konkrete Maßnahmen zur Reduktion operationeller Risiken umgesetzt. Ein Beispiel ist die neu eingeführte Reverse-Split-Verarbeitung durch WP3: Prozesse wie der Informationsabgleich, die früher manuell durchgeführt wurden, erfolgen jetzt automatisiert und sind damit deutlich weniger fehleranfällig.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der operativen Verantwortung in den Fachbereichen. Dafür entwickeln wir beispielsweise Risikokontrollmatrizen, mit denen Risiken transparenter werden und mitigierende Kontrollen besser zu steuern sind. Gleichzeitig entwickeln wir die Kontrollfunktionen der zweiten und dritten Verteidigungslinie weiter, um diese zu stärken. So üben beispielsweise Compliance und Revision ihre Kontrollfunktion unter Einsatz aktuellster Methoden noch risikobasierter aus.

Darüber hinaus haben wir operationelle Risiken in einer einheitlichen Taxonomie neu strukturiert. Die Schaden­kategorien umfassen künftig auch nicht finanzielle Aspekte wie Reputationsrisiken. Um diese Risiken besser vergleichbar und nachvollziehbarer zu machen, wird ein Bewertungsrahmen eingerichtet, der eine unternehmensweit einheitliche Einschätzung ermöglicht.

Ein wesentlicher Bestandteil dieses Ansatzes ist unser internes Kontrollsystem (IKS). Unseren zugrunde liegen­den IKS-Regelkreislauf haben ­wir so überarbeitet, dass Prozesse regelmäßig noch besser überprüft, wesentliche Prozesse identifiziert und deren Risiken systematisch bewertet werden. Durch die wiederkehrende Durchlaufstruktur stellen wir sicher, dass Risiken und Kontrollen fortlaufend überprüft und weiterentwickelt werden. Ergänzend haben wir eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, die Mitarbeitenden bei Fragestellungen rund um das IKS unterstützt. Teil des IKS-Regelkreislaufes ist auch eine intensive Auseinandersetzung mit Schadenfällen und Beinaheschäden.

Regulatorik schafft Mehrwert

Unser Ziel ist es, Informationssicherheitslösungen unternehmensweit nachhaltig auszubauen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Informationssicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und zugleich Voraussetzung für die sichere Nutzung moderner Technologien. Vor diesem Hintergrund setzen wir die Anforderungen der EU-Verordnung zur Stärkung der digitalen operationalen Resilienz (DORA) konsequent um. Die Widerstandsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologie soll dadurch weiter erhöht und Risiken aus digitalen Abhängigkeiten systematisch gesteuert werden. Gleichzeitig unterstützt dieser Ansatz die Nutzung zukunftsorientierter Technologien, beispielsweise cloudbasierter Anwendungen.

Neue technologische Lösungen sollen einen messbaren Mehrwert schaffen und dabei ein hohes Maß an Informationssicherheit gewährleisten, ohne die notwendige Agilität und Geschwindigkeit der dwpbank zu beeinträchtigen. Zur weiteren Stärkung unserer digitalen Resilienz haben wir weitere Maßnahmen geplant. Dazu zählen unter anderem der Ausbau integrierter IT-Service-Management-Strukturen sowie die Weiterentwicklung zentraler Instrumente zur Erfassung, Verwaltung und Steuerung von Risiken aller Drittdienstleisterbezüge.

Regulatorische Anforderungen gehen häufig mit zusätzlichem Umsetzungsaufwand einher. Umso wichtiger ist es für uns, durch geeignete Werkzeuge und klar strukturierte Prozesse eine umfassende Unterstützung sicherzustellen.

Die um­gesetzten Maßnahmen tragen zur Stärkung unserer Resilienz, zur Reduktion von Sicherheitsrisiken sowie wesent­lich zur Moder­nisierung der IT und damit zu einem höheren Anwendernutzen bei.

dwpbank ist „Unternehmen mit Zukunft“

Wir legen großen Wert auf ein ­modernes, flexibles und faires ­Ar­beitsumfeld. Das Magazin Stern ­honoriert diesen Einsatz: Zum zweiten Mal in Folge zählen wir zu „Deutschlands Unter­nehmen mit Zukunft“. ­Bewertet wurden fünf Bereiche: mobiles Arbeiten, Arbeitszeitgestaltung, strukturelle Organisation, Empowerment sowie Digitalisierung und Innovation. Mit vier von fünf ­möglichen Sternen belegen wir den siebten Platz in der Rangliste des deutschen Mittelstands.

Viel Anerkennung auch von Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Im Zufriedenheitsrating der Bewertungsplattform kununu erhält die dwpbank einen Langfristwert von 4,4 Punkten und übertrifft den Durchschnitt der Bankenbranche (3,7 Punkte) deutlich. Zugleich gehören wir zu den rund fünf Prozent der Unternehmen, die kununu mit dem „Top-Company-Siegel 2026“ ausgezeichnet hat, und konnten damit unseren Erfolg der Vorjahre bestätigen.

Zusammenkommen aller Standorte und Tochtergesellschaften

Im September 2025 fand erstmals seit sechs Jahren wieder ein standortübergreifendes Mitarbeiterevent der dwpbank Gruppe statt. Mehr als 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen drei Standorten sowie die Leitungsteams der Tochtergesellschaften kamen in Frankfurt am Main zusammen. Die Veranstaltung verdeutlichte, dass moderne Strukturen und ein hohes Maß an Sicherheit durch eine starke Gemeinschaft getragen werden. In einem abwechslungsreichen Programm setzten sich die Mitarbeitenden mit der strategischen Ausrichtung der dwpbank auseinander und stärkten den gruppenweiten ­Austausch. Das Event leistete einen Beitrag zur weiteren Vernetzung innerhalb der dwpbank Gruppe und unterstrich die Bedeutung des persönlichen Dialogs über Standorte und Gesellschaften hinweg.

Blick nach Eschborn – der Umzug rückt näher

Mit dem bis Ende 2026 geplanten Standortwechsel unterstreicht die dwpbank ihr Engagement für ein modernes, flexibles und faires Arbeitsumfeld. Die neuen Räumlichkeiten erfüllen höchste ökologische Standards, bieten barrierefreie und flexible Arbeitsflächen und sind optimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Die Gestaltung des neuen Standorts wurde 2025 unter aktiver Einbindung der Belegschaft vorangebracht. In Workshops erarbeiteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Multiplikatoren bedarfsgerechte Konzepte für moderne Arbeitsformen wie konzentriertes Arbeiten, kreative Zusammenarbeit und Gruppenformate.

Wir sind im Vorstandsteam überzeugt davon, dass der Standortwechsel für die dwpbank, für das optimale Arbeitsumfeld und die nachhaltige Entwicklung genau richtig ist.