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16. April 2024

Bilanz 2023: dwpbank erzielt
50,3 Millionen Euro Jahresüberschuss

  • Vorsteuergewinn steigt auf 74,8 Mio. Euro (2022: 1,9 Mio. Euro), Jahresüberschuss bei
    50,3 Mio. Euro (2022: 1,5 Mio. Euro)
  • Provisionsergebnis erreicht 309,1 Mio. Euro (2022: 320,7 Mio. Euro)
  • 48,1 Mio. abgewickelte Wertpapiertransaktionen (2022: 52,3 Mio.)
  • Nettomittelzufluss von 47 Mrd. Euro und AuC bei 2 Bill. Euro
  • Dr. Heiko Beck: „Wir haben 2023 eine dramatische Zinswende erlebt, unsere Kundeninstitute und deren Depotkunden sind aber trotz attraktiver Einlagenzinsen unverändert stark im Wertpapiergeschäft engagiert geblieben. Unser Ergebnis liegt daher strukturell auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Für die Zukunft stellt sich die dwpbank auf weiteres Wachstum ein.“

Die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) hat im Jahr 2023 einen Vorsteuergewinn in Höhe von 74,8 Millionen Euro (2022: 1,9 Millionen Euro) erzielt. Der Jahresüberschuss erreichte
50,3 Millionen Euro nach 1,5 Millionen Euro im Vorjahr, das von den finanziellen Folgen eines fehlerhaften Börsengeschäfts geprägt war. Das Ergebnis für das Jahr 2023 resultiert aus einem Jahresumsatz von 442,1 Millionen Euro. Während das Zinsergebnis auf 4,9 Millionen Euro stieg (plus 100 Prozent), ging das Provisionsergebnis leicht auf 309,1 Millionen Euro zurück
(minus 5 Prozent). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen lagen dank stringenten Kostenmanagements und trotz inflationären Umfelds mit 264 Millionen Euro auf Vorjahresniveau (2022: 262,4 Millionen Euro). Aus dem Ordergeschäft verzeichnete die dwpbank in einem anspruchsvollen Marktumfeld einen Nettomittelzufluss von 47,1 Milliarden Euro. Die Summe verwahrter Wertpapiere (Assets under Custody) belief sich damit Ende 2023 auf
1,99 Billionen Euro.

Operativ hat die dwpbank im Jahr 2023 mit 48,1 Millionen Wertpapiertransaktionen rund vier Millionen weniger verarbeitet als im Vorjahr. Gut ein Viertel aller Transaktionen entfällt weiterhin auf Sparpläne. Deren Anzahl betrug zum Jahresende 1,1 Millionen, das sind 55.000 bzw.
4,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Depots lag zum Jahresende bei rund
5,2 Millionen und hat sich damit um 0,3 Millionen gegenüber dem Bilanzjahr 2022 reduziert. Dies ist auf die Demigration der Postbank zum 1. Januar 2023 zurückzuführen. Die Depotposten, also die Anzahl unterschiedlicher Wertpapiere in Kundendepots, lagen insgesamt bei 27,3 Millionen. Das entspricht einer weiteren Steigerung der Wertpapiere pro Depot auf 5,2 (2022: 5,0).

Dr. Heiko Beck, Vorstandsvorsitzender der dwpbank: „Wir haben 2023 eine dramatische Zinswende erlebt, unsere Kundeninstitute und deren Depotkunden sind aber trotz attraktiver Einlagenzinsen unverändert stark im Wertpapiergeschäft engagiert geblieben.Die Zahl der Wertpapiere in einem einzelnen Depot ist 2023 ebenso gewachsen wie die Zahl der Depots insgesamt und der Zufluss neuer Gelder in Wertpapiere. Alle diese Faktoren belegen die positive Entwicklung der jüngeren Vergangenheit und wir rechnen damit, dass sie sich weiter fortsetzen wird. Für die Zukunft stellt sich die dwpbank auf weiteres Wachstum ein, sowohl im klassischen Wertpapiergeschäft als auch mit unserer Plattform wpNex im jungen Segment digitaler Assets.“

Über die dwpbank

Die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) ist Deutschlands führender Dienstleister für Wertpapierservices. Vom Order Routing bis zur Verwahrung erbringt sie Services entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Drei Viertel aller Banken in Deutschland haben ihre Wertpapierprozesse an sie ausgelagert. Mit mehr als 1.000 angeschlossenen Volks- und Raiffeisenbanken, Privat- und Geschäftsbanken sowie Sparkassen vertrauen Institute aus allen drei Banksektoren ihrer Kompetenz in Kernbereichen wie IT und Regulatorik. Als systemrelevantes Unternehmen ist die dwpbank vollreguliert.



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Martin Michel

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