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„Es gibt viele interessante Geschichten, die noch nicht erzählt wurden.“

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Der neue Internetauftritt der dwpbank ist online. Alle Seiten wurden vollständig umgestaltet und geben ein neues, frisches Bild ab. Im Interview gibt Katja Ansmann, Leiterin Unternehmenskommunikation, einen Überblick über das Informationsangebot, spricht über Hürden im Projektverlauf und erklärt, warum ein regelmäßiger Besuch auf den Seiten lohnt.

Frau Ansmann, warum hat die dwpbank ihren Internetauftritt neugestaltet?

Unsere alte Website war sehr in die Jahre gekommen und hat in puncto Gestaltung und Informationsdarstellung einfach nicht mehr in die Zeit gepasst. Außerdem ist der Umbau auch ein Ausdruck der Veränderung in unserem Haus, den wir alle seit einiger Zeit erfolgreich an unseren Standorten umsetzen. Die Marke dwpbank präsentiert sich jetzt also auch im Web so, wie wir es schon an vielen anderen Stellen machen.

Welche Rolle spielen Ihre Markenwerte auf den neuen Seiten?

Unsere Markenwerte Partnerschaftlichkeit, Innovation & Inspiration und Wettbewerbs­orientierung sind immer die Grundlage unserer Arbeit – egal, was wir tun. Daher spielen sie auch auf unserer neuen Website eine entscheidende Rolle, selbst wenn wir die Werte hier nicht „ins Schaufenster stellen“. Schon bei der Konzeption der Seitenstruktur und der darin dargestellten Inhalte waren die Markenwerte für uns maßgeblich. Wir haben also versucht, die Website so zu gestalten, dass sich die Werte indirekt widerspiegeln – beispielsweise, indem wir Themen und Leistungsbeschreibungen Kontaktkarten hinzugefügt haben, sodass Leserinnen und Leser sofort einen direkten Ansprechpartner bzw. Partner haben.

Was konkret ist neu auf www.dwpbank.de?

Im Grunde genommen alles. Wir haben die gesamte Seitenstruktur überarbeitet, die Inhalte gestrafft und sie prägnanter dargestellt, den Karriere- und Pressebereich ausgebaut und nicht zuletzt auch unser Kundenmagazin „transact!on“ digital wiederbelebt. Von unserer damaligen Printvariante hatten wir uns verabschiedet, weil wir unseren Kundeninstituten viel regelmäßiger und ohne feste Produktionstermine Neues und Wissenswertes zum Wertpapiergeschäft anbieten wollten. Das lösen wir mit „Transaction Next“, wie das Web-Magazin heißt, jetzt ein.

Welche Personengruppen möchten Sie mit Ihrem Angebot erreichen?

Wir richten uns mit unserem Informationsangebot an Kundeninstitute, Geschäftspartner, Bewerberinnen und Bewerber, Medienschaffende und nicht zuletzt auch an unsere eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen allen wollen wir einerseits ein klares Bild davon verschaffen, was die dwpbank macht – schließlich ist unser Geschäftsmodell zwar sehr erfolgreich, aber gerade in seinen Feinheiten nicht immer auch sofort verständlich. Und andererseits geht es uns darum, über unser Magazin aktuelle Branchenthemen aufzubereiten, sie einzuordnen und spannend zu erzählen. Unser Fokus liegt dabei auf den Besonderheiten im Wertpapierservice – also auf Themen, die sich meist hinter den Kulissen abspielen, für das Funktionieren des wachsenden Wertpapiergeschäfts aber elementar sind. Das können eigene Geschichten über die dwpbank sein, über unsere rund 1.200 Kundeninstitute oder andere spannende Marktteilnehmer im Wertpapiergeschäft. Es gibt viele interessante Geschichten, die noch nicht erzählt wurden.

Wie vermarkten Sie den neuen Auftritt?

Wir haben eine kleine Kampagne erarbeitet und machen unsere Zielgruppen unter dem Schlagwort #Expertenblau auf die neuen Seiten aufmerksam. Blau ist neben Weiß die dominierende Farbe unseres neuen Auftritts. Das dwpbank-Blau ist also in gewisser Hinsicht der „neue Anstrich“, den wir uns im Web geben. Das setzen wir in der Kampagne bildlich um und verbinden damit auch sprachlich unsere Know-how im Wertpapierservice.

Gibt es schon Pläne für die Weiterentwicklung des Auftritts?

Für den Moment bin ich erst einmal sehr stolz und glücklich über unsere neue Seite. Hier bedanke ich mich sehr bei allen Beteiligten – vor allem bei meinem eigenen Team. Aber wir haben natürlich auch schon eine Vorstellung davon, wie wir weitermachen wollen. Wir möchten nach und nach insbesondere den Anteil an Multimedia-Inhalten erhöhen und machen uns auch schon sehr konkrete Gedanken über die weitere Distribution der Inhalte.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg zum neuen Internetauftritt?

Wie in jedem Projekt gab es auch bei uns Hürden, die uns eine gewisse Zeit gekostet haben, bis wir sie überwinden konnten. Das trifft vor allem auf die technischen Aspekte zu. Hier haben wir viel verändert, was allerdings in einem hochregulierten Bereich wie der Finanzbranche mitunter einiges an Zeit braucht. Hier wären wir gern schneller gewesen.

Worauf sollte man grundsätzlich bei einem solchen Projekt achten?

Man muss sicherlich sehr frühzeitig den Ressourcenbedarf adressieren und sich schon ab der ersten Minute Gedanken machen, welche Eventualitäten man berücksichtigen muss. Ich kenne kein Projekt, das von A bis Z komplett reibungslos über die Bühne gegangen ist. Um die Reibungsverluste aber so gering wie möglich zu halten, sollte man bereits sehr früh genau überlegen, welche Aspekte berücksichtigt werden müssen – fachlich wie technologisch. Da kann schon einiges zusammenkommen.

Welche Neugestaltungen gefallen Ihnen persönlich am besten?

Für mich ist die Seite als Ganzes ein Gewinn. Ich will da gar keine Einzelaspekte hervorheben.

Warum sollten Leserinnen und Leser auch nach dem ersten Besuch immer wieder auf ihren Seiten vorbeischauen?

Ich hatte es schon erwähnt: Wir werden mit unserer Transaction Next regelmäßig neue, spannende Geschichten über die dwpbank, ihre Kundeninstitute und andere Marktteilnehmerinnen und -teilnehmer erzählen. Hier hat uns bei der Konzeption auch sehr das Feedback unserer Kundinnen und Kunden geholfen, die wir gefragt hatten, welche Themen und Medientypen sie besonders interessieren. Das Magazin war seinerzeit zwar als Printfassung ausschließlich für unsere direkten Kundeninstitute gestartet und trägt auch noch den damaligen Namen in sich. Aber heute ist das Magazin viel mehr und auch für alle diejenigen einen Besuch wert, die sich für Markt-, Regulatorik- und Technologie-Themen im Umfeld des Wertpapiergeschäfts interessieren.

Vielen Dank für das Gespräch.

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